Brich an, du schönes Morgenlicht
Christkind kam in den Winterwald
Das Weihnachtsbäumlein
Der Bratapfel
Der Traum
Der Winter ist ein rechter Mann
Es treibt der Wind
Weihnachtsabend
Knecht Rupprecht
Markt und Straßen stehn verlassen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Brich an, du schönes Morgenlicht
von Max von Schenkendorf (1783-1817)

Brich an, du schönes Morgenlicht!
Das ist der alte Morgen nicht,
der täglich wiederkehret.
Es ist ein Leuchten in der Fern',
Es ist ein Schimmer, ist ein Stern,
Von dem ich längst gehöret.

Der Himmel ist jetzt nimmer weit;
Es nahet die sel'ge Gotteszeit
Der Freiheit und Liebe.
Wohlauf, du frohe Christenheit,
Daß jeder sich nach langem Streit
In Friedenswerken übe!

Wer ist noch, welcher sorgt und sinnt?
Hier in der Krippe liegt ein Kind
Mit lächelnder Gebärde.
Wir grüßen dich, du Sternenheld:
Willkommen, Heiland aller Welt,
Willkommen auf der Erde!